Ideen, Spinnereien und Alltagstipps

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Alltagstipps

Milchausgießen ohne zu tropfen

Beinahe alle heute in den Läden stehenden Milch-Tetrapacks besitzen einen runden Schraubverschluss. Dieser scheint sich evolutioniär gegen die vielen anderen Verschusstechniken, die mir in die Hände gelangt sind, durchgesetzt zu haben. Doch jede Verschlussart hatte bisher irgendeinen Nachteil. Allen gemein ist geblieben, dass es sich aus einer vollen Milchpackung kaum ohne zu kleckern ausgießen lässt.

Früher gab es gar keinen speziellen Verschluss am Milchkarten. Die Ecke wurde einfach hochgezogen und schräg abgeschnitten. Damit es beim Ausgießen nicht tropfte und schwappte, stach man an der der Öffnung entgegengesetzten Oberseite einfach ein Loch ein. Dies macht man heutzutage nicht mehr, denn die Packungen haben ja deswegen einen Verschluss, damit man sie wiederverschließen kann.

Also was macht man nun gegen das Tropfen?

So tropft es fast immer

Meiner Ansicht nach ist die Lösung eigentlich trivial, wenn man sich einmal Gedanken über den physikalischen Vorgang beim Ausgießen macht. Es entsteht nämlich ein Unterdruck und wenn dieser zu groß wird, muss er ausgeglichen werden. Da das Verschlussloch die einzige Öffnung ist, geschiet dies darüber. Deswegen sollte man so Ausgießen, dass die Flüssigkeit nicht den gesamten Verschluss füllt, sondern an der oberen Kannte des Loches noch Platz für einströmende Luft bleibt. Bei einer vollen Packung scheint dies schwierig, bis nicht möglich zu sein und würde wie rechts skizziert aussehen.


Nur wer hat eigentlich festgelegt, dass der Verschluss beim Ausgießen immer nach unten gehalten werden muss? Haltet einfach mal die Packung genau andersherum oder seitlich, so dass der Verschluss oben ist.
So ist Schluss mit Tropfen
Schon ist der Winkel des Flüssigkeitsspiegels in der Packung besser im Verhältnis zu Ausgussöffnung und es kann problemlos Luft einströmen. Vorbei sind die Zeiten des Kleckerns. Zur Verdeutlichung links die Skizze.



Wers nicht glaubt, sollte es einfach einmal ausprobieren!

Nussknackeralternative

Jedes Jahr vor Weihnachten komment wieder diverse Nüsse in die Läden und dann auch aif den heimischen Tisch. Die Variationen reichen von der einfach knackbaren Erdnuss bis hin zu widerspenstigen Mandeln oder Paranüssen. Die Letzteren stellen die verschiedenen, erwerbbaren Nussknackerkonstruktionen immer wieder vor eine Herausforderung. Einige scheitern daran.

Nun sind einige Nussknacker vielleicht nicht für alle Nüsse tauglich oder die Prima-Hightech-Universal-Version schlichtweg überzogen teuer. Dabei haben die meisten Haushalte die preiswerte Universallösung bereits in der Werkzeugkiste: eine Rohrzange!

Diese lässt sich ideal an die Größe der Nuss anpassen, bietet eine kontrollierte Kraftwirkung dank der langen Griffe und besteht zudem aus einem robusten Material. Zugegeben ist sie kein Schmuckstück in der Wohnzimmernussschüssel, aber letztendlich will man doch zum Kern der Nuss gelangen.

Küchenschere

Für alle möglichen Zwecke verwendet man in der Küche zum Zubereiten des Esses ein Küchenmesser. Tomaten, Karotten, Kartoffeln, alles wird kleingeschnippelt. Es gibt aber auch einige Dinge welche sich schwierig mit dem Messer zerkleinern lassen dafür aber viel besser mit einer ganz normalen Schere. Dazu zählen meines Erachtens vorallem getrocknete Tomaten aber auch Kräuter. Ich finde, dass die Schere in den meisten Küchen ein viel zu ungenutztes Dasein fristet. Raus mit der Schere! Werdet kreativ, für was sie sich noch einsetzen lässt.

Bananenschäler

Nur weil es jeder macht, muss man eine Banane nicht wie gewohnt oben am Stiel öffnen. Häufig ist es sogar so, dass sich die Banane dort ohne ein Einritzen überhaupt nicht öffnen lässt. Dann geht es einfacher, wenn man sie umdreht (Stiel nach unten) und dann dort die Banane zu schälen beginnt. Praktischerweise hat man dann auch noch gleich einen Griff zum Festhalten. ;-)

Brotschneiden

Frisches Brot lässt sich häufig sehr schwer anschneiden, weil es beim Ansetzen mit dem Messer an der Kruste zuviel nach gibt und die Kruste zu fest ist. Einfacher lässt es sich schneiden, wenn man es umdreht und leicht seitlich an der Kante mit dem Schneiden beginnt. Einen guten Hunger!


Ideen, Spinnereien

Wattestäbchenbohrer

War ja nur so ein Gedanke...



Kommentare zu dieser Seite


Thomas schrieb ...

Mein erster und eigener Kommentar!

--Thomas 15:28, 27. Mai 2008 (CEST)


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